Souveräner Aufstieg in die Landesliga

Mit einem lachenden und einem traurigen Auge kamen die beiden Gruppen von der Rückrunde der Kür-Gruppe Liga in Sersheim zurück. Nach Hin- und Rückrunde steht fest, eine Gruppe steigt aus der Landesliga ab, die andere Gruppe steigt auf.

 

Die erfahrene Gruppe unter der Leitung von Nadine Klär hatte sich bereits in der Hinrunde in Graben-Neudorf mit zwei souverän geturnten Übungen mit hohen Schwierigkeiten ein komfortables Polster erturnt. Nun galt es den Vorsprung auszubauen und auch am zweiten Ligatag die volle Tabellenpunktzahl einzufahren. Allerdings musste die sonst vierköpfige Gruppe verletzungsbedingt auf Selina Bizer an diesem Tag verzichten. Beim Einturnen gestalteten Jasmin Schairer, Rebecca Müller und Selina Maierle kurzerhand die Übung auf eine Choreografie zu dritt um. Im ersten Durchgang war den Mädchen zwar deutlich anzusehen, dass sie mit der Umstellung zu kämpfen hatten, jedoch kamen sie ohne großen Fehler durch die Übung. Im zweiten Durchgang konnten die Mädchen nochmals ein drauf legen und zeigten eine sauber geturnte Choreografie. Die Gruppe konnte allerdings ihre Leistung in der dezimierten Gruppe schlecht einschätzen. „Ich musste noch nie so viel in einer Übung nachdenken“, so ein Mädchen der Gruppe. Umso mehr freuten sie sich, dass sie am Ende erneut ganz oben auf dem Treppchen standen. Sowohl die Rückrunde, als auch die Gesamtliga hatten sie mit 16 Tabellenpunkten souverän gewonnen und damit den Aufstieg in die Landesliga perfekt gemacht. Ebenfalls in die Landesliga aufgestiegen sind der TV Sersheim Jugend und der TV Mosbach beide mit 11 Tabellenpunkten.

 

Die Nachwuchsgruppe um Jasmin Schairer und Rebecca Müller dagegen hatte eine schwere Ausgangsposition. Als mit Abstand jüngste Gruppe in der Landesliga, konnten sie nur mit zwei perfekt geturnten Übungen und Fehler der anderen Gruppen auf den Verbleib in der Landesliga hoffen.  Doch leider erwischen die Mädchen keinen guten Tag und sowohl im ersten, als auch im zweiten Durchgang musste man durch Geräteverluste Punktabzüge in Kauf nehmen.  Am Ende erreichten sie, wie schon in der Hinrunde mit 21,666 Punkten den 4. Platz und standen damit als Absteiger in die Bezirksliga fest. Dennoch waren Leana Maierle, Vanessa Josipovic, Janina Alt, Janina Domani und Alisa Korn und auch die beiden Trainerinnen mit der Leistung zufrieden. So eine Gruppe muss erst über Jahre hinweg zusammen wachsen und die Schwierigkeiten erhöhen.

 

Während die erfahrene Gruppe nun in zwei Wochen ihren Jahreshöhepunkt beim Deutschland Cup in Berlin haben und nochmals, hoffentlich wieder zu viert, fleißig trainieren müssen, kann die Nachwuchsgruppe sich nun bereits auf andere Wettkämpfe konzentrieren und mit dem Handgerät Keulen eine neue Gruppenchoreografie beginnen.


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